Logopäde seit 18 Jahren im Team
Bernhard Wehrle
Vom ersten „In die Sprache kommen“ bis zum „Sprache wiederfinden“ nach einem Schlaganfall: Seit 18 Jahren begleite ich in Moabit Menschen vom Vorschul- bis ins Seniorenalter.
- Schwerpunkte: Sprachaufbau bei Kindern (Laute, Wortschatz, Grammatik), Verständlichkeit und Redefluss, Aphasie nach Schlaganfall und neurologischer Erkrankung
- Arbeitsweise: lebendiges, spielerisches Lernen und Arbeiten – und viel gemeinsames Lachen
- Ausgleich: Qigong-Übungen und lange Wege durch die Natur
Mein Weg – und was mich leitet
Seit mittlerweile 18 Jahren begleite ich hier in Moabit Kinder und Erwachsene logopädisch – vom Vorschulkind bis ins Seniorenalter. Diese Spannweite ist für mich kein Zufall, sondern der Kern meiner Arbeit: Sprache begleitet uns ein ganzes Leben, und an jeder Stelle kann sie ins Stocken geraten.
Mein Weg mit den Patientinnen und Patienten beginnt oft beim „In die Sprache kommen“ – bei Lauten, Wortschatz und Grammatik, die sich bei einem Kind langsamer entwickeln als erwartet. Er führt weiter über das Fördern des sprachlichen Ausdrucks, wenn Verständlichkeit, Redefluss oder die sprachliche Gestaltung im Alltag Mühe machen.
Und er reicht bis zum „Sprache wiederfinden“: nach einem Schlaganfall oder einer neurologischen Erkrankung, wenn Wörter und Sätze neu erarbeitet werden müssen und die Verständigung mit Angehörigen wieder gelingen soll.
Bei all dem lege ich Wert auf ein lebendiges, spielerisches Lernen und Arbeiten – und auf viel gemeinsames Lachen. Einen Ausgleich zu meiner therapeutischen Arbeit finde ich in Qigong-Übungen und langen Gängen in der Natur.
„Sprache lernt man am besten dort, wo gelacht wird – das gilt für Vierjährige genauso wie für Achtzigjährige.“